MATE – Tee (Yerba Mate) – Der Tee der Götter

Mate grün BioteeIn Legenden wird berichtet das ein Gott der Guarani-Indianern, die Pflanze und das Rezept zur Aufbereitung der Blätter übergab. Das war vor mehr als 1000 Jahren. Seither trinken Millionen von Südamerikanern täglich Mate-Tee.  Seit Jahrzehnten untersuchen Wissenschaftler den Matetee, um den Geheimnissen der Mate-Blätter auf die Spur zu kommen. Sie fanden viele günstige Inhaltsstoffe, die für sich genommen wichtige körperliche Funktionen unterstützen. Die besondere Mischung dieser Inhltsstoffe verstärkt ihre positive Wirkungen.

Mate ist das Volksgetränk in Südbrasilien, Paraguay, Uruguay und Argentinien.
Der Mate-Strauch gehört zur Familie der Stechpalmengewächse (Ilex paraguaiensis und Samt Hilaire), seine coffeinhaltigen Blätter entwickeln einen herb bitteren Geschmack und wirken anregend, was die südamerikanischen Guarani-Indianer beim Kauen der Blätter schon früh entdeckt hatten.

Später betrieben Jesuitenpater auf Mini-Plantagen einen regelrechten Mateanbau trotz des strengen Verbotes der spanischen Besatzer, die den MATE als “Teufelskraut” betrachteten!
Die Jesuiten trockneten die Teeblätter, rösteten sie leicht und zerkleinerten diese anschließend. Aus Kalebassen “getrocknete Kürbisschalen” genossen sie mit Hilfe einer Bombilla “Saug—Röhrchen” schließlich den herrlich anregenden Mate.

Der Mate-Anbau breitete sich von Brasilien ausgehend zwischen den Flüssen Paraguay, Parana und Uruguay immer weiter aus und wird heutzutage von den Regierungen unterstützt. Immerhin stellt der Mate einen ständig wachsenden Exportartikel dar. Amerika, der Nahe Osten und Südeuropa haben bereits viele Liebhaber für diesen Tee, der als Stimulation und Tonikum hervorragende Eigenschaften besitzt.
Der französische Wissenschaftler S. de Goldfiem stellte fest, das der Mate, obwohl anregend für Muskeln, Nerven und Gehirn nicht schlafstörend wirkt und nicht das Herz angreift. Vergleichende chemische Analysen verschiedener wissenschaftlicher Institute in New York, Buenos Aires und Rio de Janeiro haben diese Untersuchungsergebnisse bestätigt.

Die Blätter der Mate enthalten demnach mehr als 20 Aminosäuren, Vitamin B1, B2 und C, sowie Mineralsalze und Zucker. Der Coffeingehalt ist mit 1,5% höher als der vom Kaffee, dennoch ist Mate keinesfalls zu den Rauschgiften zu rechnen, weil andere Bestandteile den Ausgleich schaffen. Er wirkt außerdem harntreibend, verdauungsfördernd und erstaunlicherweise trotz des Zuckergehaltes fettabbauend. Mate Tee im Überblick…

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